Oskar-Bider-Archiv

Ein virtuelles Archiv mit Dokumenten zum Leben des Flugpioniers Oskar Bider

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Familie: Die Schwester Leny Bider (1894–1919)

Johannes Dettwiler verfasste im Herbst 2009 und im Frühjahr 2010 für den «Frauenverein Langenbruck» - nach dem Stand seines damaligen Wissens - kürzere biografische Arbeiten über Oskar Biders Schwester Julie Helene «Leny» Bider. Diese Texte wurden damals in den «Baselbieter Heimatblätter» (BHbl) veröffentlicht.

Dettwilers Erkenntnisse dienten kurz danach der Schriftstellerin Margrit Schriber aus Zofingen AG als Grundlage für ihren Roman «Das zweitbeste Glück» (München, Nagel und Kimche; 2011).

Im nun vorliegenden Werk (elektronische Fassung; Stand Februar 2017) stellt Dettwiler die beiden früheren BHbl-Aufsätze über Leny Bider in einen inhaltlich  harmonisierten Gesamtzusammenhang. Die ausführliche, auf intensivem Quellenstudium beruhende Abhandlung wird ergänzt mit biografischen Angaben über Lenys beiden Brüder Georges («Schorsch») und Oskar («Oski»).

Insgesamt hat der Verfasser im Verlauf seiner Recherchen über alle drei Bider-Geschwistern ein ziemlich umfangreiches, bis anhin und sozialhistorisch weitgehend unbekannt gebliebenes biografisches Material zusammengetragen. 

Die verwendeten Quellen werden, wo immer möglich, in Fussnoten belegt bzw. erläutert. Die meisten hier publizierten Fotos sind der privaten, elektronischen Fotosammlung des Verfassers entnommen und somit «gemeinfrei». Nur vereinzelt sind diese Fotos in der Vergangenheit der Öffentlichkeit bekannt gewesen.

 

Die Biografie über Leny Bider besteht grundsätzlich aus drei Hauptteilen, nämlich dem Sachbericht (Teil 1), der Gesamtzusammenfassung samt persönlicher Beurteilung durch den Verfasser (Teil 2) sowie den sechs teils umfangreichen Anhängen (Teil 3).

Neue Erkenntnisse werden laufend in die elektronische Fassung der Biografie eingearbeitet und allenfalls Überholtes sowie entdeckte Fehler korrigiert.

 

Form und Ausgestaltung der Biografie lassen diese eher als ein «Nachschlagwerk», denn als ein literarisches Buch erscheinen. Der Text ist dort, wo dies passend und zulässig scheint, laufend durch persönliche Betrachtungen des Verfassers etwas aufgelockert.

 

Er trägt somit die alleinige Verantwortung über den Sachgehalt, die Ausgestaltung sowie die Gewichtung von Erkenntnissen im Bericht.

 

Biografie über Leny Bider (PDF, stark compr., 16.7 MB, Stand Februar 2017)

 

Die hier präsentierte, nachgeführte digitale Fassung der Leny-Biografie musste aus technischen Gründen sehr stark komprimiert werden (von ca. 861 MB zurück auf 16.7 MB). Deswegen ist leider die Wiedergabequalität der Fotos und Bilder etwas beeinträchtigt. 

 

 

Drei Hinweise:

 

Im März 2014 ist im Offset-Druck erstmals die harmonisierte Urfassung der «Biografie über Julie Helene - Leny - Bider (1894–1919)» erschienen. Dieser gedruckte Bericht ist beim Autor noch in wenigen Ex. verfügbar. 

 

Am 13. Januar 2016 fand im Zürcher Dancing «Mascotte» eine Feier zum 100-jährigen Bestehen dieses ehemaligen Varieté-Theaters statt (damals das «Palais Mascotte»). Eine kolorierte Collage, im Dezember 1916 hergestellt von Leny in ihrem Modenatelier an der Bahnhofstrasse, befasst sich mit dem «Palais Mascotte» (Auftragsarbeit für Flyer?, für Inserat?). Der Jubiläumsanlass 2016 wird im Anhang 5 der vorgenannten Biografie (vgl. «Blicke in die Moderne ...») - soweit er Lenys Arbeit von 1916 betrifft - kurz abgehandelt. Nachstehend eine PDF-Zusammenfassung der Archivarbeit mit Blick auf das Jubiläum «100 Jahre Mascotte» (durch Johannes Dettwiler):

Leny Biders Inserate-Collage - 100 Jahre Mascotte Zürich


Mit der am 5. Februar 1916 in der Künstlerkneipe «Cabarat Voltaire» in Zürich entstandenen «Obsession des Dadaismus» (Hugo Ball & Emmy Hennings) kann Leny künstlerisch möglicherweise in Verbindung gebracht werden.

Diesen Eindruck erwecken zumindest einige ihrer leicht spleenigen S/W-Tuscheskizzen von Köpfen mit Hüten (vgl. Bilder 133-136 in der Biografie); so auch das vorerwähnte «Hutinserat» fürs Corso / Mascotte  (datiert 05.12.1916). Nachfolgend eine gerahmte, fotografische Reproduktion im Nachgang zur Feier vom 13. Januar 2016 im «Mascotte» (Reproduktion und Rahmungart photographer Hans van Reekum, Apeldoorn NL. Text: J. Dettwiler, Thun):

Foto-Collage Mascotte

 

 

Adresse:    Johannes Dettwiler-Riesen, Bellevuestrasse 10, CH-3600 Thun
E-Mail:       johannes.dettwiler@bluewin.ch

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