Oskar-Bider-Archiv

Ein virtuelles Archiv mit Dokumenten zum Leben des Flugpioniers Oskar Bider

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Familie: Die Schwester Leny Bider (1894–1919)

Johannes Dettwiler verfasste im Herbst 2009 und im Frühjahr 2010 für den «Frauenverein Langenbruck» - nach dem Stand seines damaligen Wissens - kürzere biografische Arbeiten über Oskar Biders Schwester Julie Helene «Leny» Bider. Diese Texte wurden damals in der Reihe «Baselbieter Heimatblätter» (BHbl) veröffentlicht.

Dettwilers Erkenntnisse dienten kurz danach der Schriftstellerin Margrit Schriber aus Zofingen AG als Grundlage für ihren Roman «Das zweitbeste Glück» (München, Nagel und Kimche; 2011). 


Im nun vorliegenden Werk (elektronische Fassung; Stand Oktober 2018) stellt Dettwiler die beiden früheren BHbl-Aufsätze über Leny Bider in einen inhaltlich  harmonisierten Gesamtzusammenhang. Die Abhandlung beruht auf ausgedehntem Quellenstudium im In- und Ausland. Ihr sind biografische Erkenntnisse über Lenys beiden Brüder, Georges («Schorsch») und Oskar («Oski»), angefügt.

Insgesamt hat der Verfasser im Verlauf seiner Recherchen ein ziemlich umfangreiches, sozialhistorisch nur wenig bekanntes biografisches Material über die drei Geschwister zusammengetragen. Die verwendeten Quellen werden, wo immer möglich, in Fussnoten belegt und erläutert.

 

Die meisten hier publizierten Fotos befinden sich in der privaten, elektronischen Fotosammlung des Verfassers. Die Herkunft der Fotos ist meist angegeben; sie gelten allesamt als «gemeinfrei». Sie sind demzufolge ohne weitere Einschränkung freigegeben (Quellenangabe ist selbstverständlich). Sollten in einzelnen Fällen dennoch berechtigte Ansprüche bestehen, bittet der Verfasser um Benachrichtigung.


Kürzlich sind einige wenige zuvor unbekannte, zeitgenössische Fotos - vereinzelt auch gelaufene Ansichtskarten - der Zeit um 1913-1919 zum Vorschein gekommen, so in:

- Berlin/Spandau: betr. «Lou» Schneider bei Familie Röling, und in

- Amherst, Massachusetts USA: betr. Oskar Bider bei Familie Cardinaux, früher Bern.

Von den Besitzern wurden alle diese sozialgeschichtlichen Dokumente zur Veröffentlichung freigegeben und sind somit ebenfalls gemeinfrei.

Einige herausragende Exemplare sind inzwischen in diese Biografie und in die obstehende Zusammenstellung zeitgenössischer Medienartikel eingefügt (vgl. «Berner Intelligenzblatt» im Ordner «Medienberichte 1913 bis 1921»). 

 

Die Biografie über Leny Bider besteht grundsätzlich aus zwei Hauptteilen sowie Anhängen:

- Teil 1 beschlägt die eigentliche Biografie.

- Teil 2 enthält die Zusammenfassung und persönliche Beurteilung des Verfassers. 

- Teil 3 enthält sechs teils umfangreiche Anhänge.

Neue Erkenntnisse werden, sobald solche vorliegen, auch künftig in die Biografie eingearbeitet. Dabei werden Überholtes und entdeckte Sachfehler laufend nachkorrigiert.

Dies ist vorliegend bis Stand Oktober 2018 im Detail nach bestem Wissen des Verfasser erfolgt.

Form und Inhalt der Biografie lassen diese inhaltlich eher als ein «Nachschlagwerk», denn als ein literarisches Buch erscheinen. Die alleinige und uneingeschränkte Verantwortung über den Inhalt, die Ausgestaltung und die persönlichen Einschätzungen dieser Biografie liegt allein beim Verfasser.

 

Die elektronische Fassung der Biografie musste aus technischen Gründen sehr stark komprimiert werden (von ca. 470 MB auf ca. 11 MB). Die Wiedergabequalität der Fotos sowie der Scans von Textauszügen aus Zeitungen und Journalen beeinträchtigt.

Die Folgen dieses Erschwernisses können etwas gemildert werden durch Anklicken des Menuebefehls «Darstellung / Originalgrösse» (d.h. Zoom ca. 100%):

                                       Biografie über Leny Bider

  

Vier Hinweise:

1:   Im März 2014 ist im Offset-Druck erstmals die harmonisierte Urfassung der «Biografie über Julie Helene - Leny - Bider (1894–1919)» erschienen. Dieser gedruckte Bericht ist im «Bider-Museum» in Langenbruck BL in wenigen Ex. noch verfügbar. 

 

2:   Am 13. Januar 2016 fand im Zürcher Dancing «Mascotte» eine Feier zum 100-jährigen Bestehen dieses ehemaligen Varieté-Theaters statt (ursprünglich das «Palais Mascotte»). 100 Jahre zuvor, im Dezember 1916, hat Bider fürs «Palais Mascotte» eine kolorierte Collage geschaffen. Dies geschah in ihrem Modenatelier an der Bahnhofstrasse 33 in Zürich. Der Jubiläumsanlass 2016 im heutigen «Mascotte» wird im Anhang 5 der Biografie - und soweit dieser Lenys Collage von 1916 betrifft - kurz vogestellt (vgl. Kap. «Blicke in die Moderne ...»)

Vorgängig zur Jubiläumsfeier «100 Jahre Mascotte» ausgewertete Dokumente:

Leny Biders Inserate-Collage - 100 Jahre «Mascotte»


3:   Mit der am 5. Februar 1916 in der Künstlerkneipe «Cabarat Voltaire» in Zürich entstandenen «Obsession des Dadaismus» (Hugo Ball & Emmy Hennings) können möglicherweise Teile von Lenys künstlerischem Wirkenin Verbindung gebracht werden.

Diesen Eindruck erwecken zumindest einige ihrer leicht spleenigen Tuscheskizzen (s/w) von Köpfen mit Hüten (vgl. Biografie, Bilder 137-142); besonders auch das vorerwähnte «Hutinserat» fürs Corso/Mascotte (zeitlich zugeordnet auf 05.12.1916).

 

4:   Seit Frühjahr 2018 ist das seit November 2016 vorübergehend geschlossene Hotel «ERICA» in Langenbruck - die Heimatgemeinde der beiden Geschwister Oskar und Leny Bider - wieder eröffnet. 

In den beiden innenarchitektonisch bemerkenswerten, sanft und stilecht restaurierten Speisesälen («Grosser Saal» und «Kleines Säli») hängt seit Frühjahr 2015 unverändert die gerahmte, Biderische Bildersammlung. Sie wurde von art photographer Hans van Reekum aus Apeldoorn (NL) installiert.

Die Bilderhängung in beiden Sälen vermittelt eine beeindruckende Sicht auf Lenys Wirken in 1916/1917 (grosse, farbgetreue fotografische Reproduktionen - vgl. «Modeskizzen von Leny ...»; Themenordner weiter unten):

- Im «Grossen Saal» werden alle bisher bekannt gewordenen Aquarell-Skizzen von Leny aus Ihrer Zürcher Zeit um die Jahreswende von 1916/1917 präsentiert.

- Beigestellt sind im «Kleinen Saal» einige gerahmte Grossreproduktionen von bisher weitgehend unbekannt gebliebenen Fotos aus Lenys Leben in der Mitte der 1910er-Jahre sowie die besonderen Tusche-Skizzen der «Köpfe mit Hut». 

Öffnungszeiten des Hotels: vgl. Angaben in Booking.com.

 

Adresse:    Johannes Dettwiler-Riesen, Bellevuestrasse 10, CH-3600 Thun 

E-Mail:       johannes.dettwiler@bluewin.ch

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