Oskar-Bider-Archiv

Ein virtuelles Archiv mit Dokumenten zum Leben des Flugpioniers Oskar Bider

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Familie: Die Schwester Leny Bider (1894–1919)

Johannes Dettwiler verfasste im Herbst 2009 und im Frühjahr 2010 für den «Frauenverein Langenbruck» - nach dem Stand seines damaligen Wissens - kürzere biografische Arbeiten über Oskar Biders Schwester Julie Helene «Leny» Bider. Diese Texte in zwei Teilen wurden damals in der Reihe «Baselbieter Heimatblätter» (BHbl.) veröffentlicht.

 

Im März 2014 ist ein 1. Offset-Druck der zusammengelegten, harmonisierten BHBl.-Artikel mit dem Titel «Biografie über Julie Helene - Leny - Bider (1894–1919)» erschienen (ca. 220 S.).

Eine nachgeführte Fassung, erweitert auf ca. 270 Seiten, erschien als 2. Offset-Druck im Juli 2019.

 

Dettwilers Erkenntnisse dienten der Schriftstellerin Margrit Schriber aus Zofingen AG als Grundlage für ihren Roman «Das zweitbeste Glück» (München, Nagel und Kimche; 2011).

Einige Jahre danach ist ein weiterer Roman - diesmal hauptsächlich über Oskar - erschienen. In diesem Buch hat auch Leny einige wesentliche, für ihren speziellen Charakter typische Auftritte (Peter Brotschi, «Biders Nacht», knapp-verlag, 2018). 


Die nachstehende, frei präsentierte neuste Abhandlung über das kurze Leben von Leny Bider beruht auf ausgedehntem Quellenstudium im In- und Ausland. Dieser sind biografische Erkenntnisse über Biders beide Brüder, Georges («Schorsch») und Oskar («Oski»), angefügt.

Insgesamt hat der Verfasser im Verlauf seiner Recherchen ein ziemlich umfangreiches, sozialhistorisch zuvor nicht oder kaum mehr bekanntes biografisches Material über die drei Geschwister zusammengetragen. Die verwendeten Quellen werden, wo immer möglich, in Fussnoten belegt und erläutert.

 

Die meisten im Bericht publizierten Fotos befinden sich in der privaten, elektronischen Fotosammlung des Verfassers. Die Herkunft der Fotos ist meist angegeben. Sie gelten allesamt als «gemeinfrei» und sind demzufolge ohne weitere Einschränkung freigegeben (Quellenangabe ist selbstverständlich).

Sollten in einzelnen Fällen dennoch berechtigte Ansprüche bestehen, bittet der Verfasser um Benachrichtigung.


Um 2016/2017 sind einige wenige zuvor unbekannte, zeitgenössische Fotos - vereinzelt auch gelaufene Ansichtskarten - der Zeit um 1913-1919 zum Vorschein gekommen, so in:

- Berlin/Spandau: betr. «Lou» Schneider in der Familie Röling, und in

- Amherst, Massachusetts USA: betr. Oskar Bider in Familie Cardinaux, früher Bern.

Einige dieser Ansichtskarten befinden sich - als grosszügige Schenkungen der ehemaligen Eigentümerfamilie Cardinaux - zur nachhaltigen Aufbewahrung im «Bider-Museum» in Langenbruck sowie im Staatsarchiv Kt. Basellandschaft (StABL).

Von den ehemaligen Eigentümer-Familien wurden alle diese sozialgeschichtlichen Dokumente zur Veröffentlichung freigegeben und sind somit gemeinfrei. 

Einige der herausragenden Exemplare sind in diese Biografie und in die obstehende Zusammenstellung zeitgenössischer Medienartikel eingefügt (vgl. «Berner Intelligenzblatt» im Ordner «Medienberichte 1913 bis 1921»). 

 

Die Biografie über Leny Bider besteht grundsätzlich aus zwei Hauptteilen sowie sechs Anhängen:

- Teil 1 beschlägt die eigentliche Biografie.

- Teil 2 enthält Zusammenfassung und Gesamtwertung durch den Verfasser. 

- Teil 3 enthält sechs teils umfangreiche Anhänge.

 

Neue Erkenntnisse werden, sobald solche vorliegen, auch künftig in die digitalisierte Biografie eingearbeitet. Dabei werden Überholtes und entdeckte Sachfehler laufend nachkorrigiert.

Form und Inhalt der Biografie lassen diese inhaltlich eher als ein «Nachschlagwerk», denn als ein literarisches Buch bezeichnen.

Die alleinige und uneingeschränkte Verantwortung über den Inhalt, die Ausgestaltung und die persönlichen Einschätzungen von Darlegungen in dieser Biografie liegt beim Verfasser.

 

Die elektronische Fassung der Biografie musste aus Web-technischen Gründen sehr stark komprimiert werden (von ca. 470 MB auf 16 MB). Die Wiedergabequalität der Fotos, von Textauszügen aus Zeitungen und Journalen ist deshalb etwas beeinträchtigt:

                                       Biografie über Leny Bider

  

Drei Hinweise:  

1:   Am 13. Januar 2016 fand im Zürcher Dancing «Mascotte» eine Feier zum 100-jährigen Bestehen dieses ehemaligen Varieté-Theaters statt (ursprünglich das «Palais Mascotte»). 100 Jahre zuvor, im Dezember 1916, hat Bider fürs «Palais Mascotte» eine kolorierte Collage geschaffen. Dies geschah in ihrem Modenatelier an der Bahnhofstrasse 33 in Zürich. Der Jubiläumsanlass 2016 im heutigen «Mascotte» wird im Anhang 5 der Biografie - und soweit dieser die Collage Biders von 1916 betrifft - kurz vogestellt (vgl. Kap. «Blicke in die Moderne ...»)

Vorgängig zur Jubiläumsfeier «100 Jahre Mascotte» sind folgende Quellentexte konsultiert und beschrieben worden:

Leny Biders Inserate-Collage - 100 Jahre «Mascotte»


2:   Am 5. Februar 1916 ist in der Künstlerkneipe «Cabarat Voltaire» in Zürich die «Obsession des Dadaismus» (Hugo Ball & Emmy Hennings) begründet worden. Davon liess sich Bider möglicherweise in ihrem künstlerischen Wirken beeinflussen.

Diesen Eindruck erwecken zumindest einige ihrer leicht spleenigen Tuscheskizzen (s/w) von Köpfen mit Hüten (vgl. Biografie, Bilder 137-142). Auch das vorerwähnte «Hutinserat» fürs Corso/Mascotte könnte damit in Zusammenhang gebracht werden. Zeitlich lässt es sich genau zuordnen: um den 05. Dezember 1916.

 

3:   Seit Frühjahr 2018 ist das im November 2016 vorübergehend geschlossene Hotel «ERICA» in Langenbruck - die Heimatgemeinde der beiden Geschwister Oskar und Leny Bider - wieder geöffnet. 

In den beiden innenarchitektonisch bemerkenswerten, sanft und stilecht restaurierten Speisesälen («Grosser Saal», «Kleines Säli») hängt seit Frühjahr 2015 unverändert die gerahmte, Biderische Bildersammlung. Sie wurde von art photographer Hans van Reekum aus Apeldoorn (NL) installiert und zeigt zahlreiche grosse, farbgetreue, fotografische Reproduktionen («Modeskizzen von Leny ...»; vgl. Themenordner nachstehend):

- Im «Grossen Saal» werden alle wieder aufgefundenen Modeskizzen präsentiert -  hauptsächlich von Hutmodellen (aquarellierte Zeichnungen), geschaffen von Bider während Ihrer Zürcher Zeit um die Jahreswende von 1916/1917.

- Beigefügt sind im «Kleinen Saal» einige gerahmte Grossreproduktionen von bisher unbekannten Fotos - auch Modefotos - aus Biders kreativer Phase in der 2. Hälfte der 1910er-Jahre. Den Gästen präsentieren sich dort überdies alle Skizzen Biders von «Köpfen mit Hut». 

Öffnungszeiten des Hotels: vgl. Angaben in Booking.com.

 

4:   Am 6. Juli 2019 in Langenbruck und am 7. Juli auf dem Flugfeld in Dübendorf fand je eine Erinnerungsfeier zum 100. Todestag der beiden Geschwister Oskar Marcus (1891-1919) und Julie Helene (1894-1919) Bider statt. Darüber wurde in den Medien - hauptsächlich im Heimatkanton Basel-Landschaft der beiden Biders -, aber auch in Zürich, eingehend berichtet (vgl. Tageszeitungen VS-Sissach, BZ, BaZ, NZZ, TA, sowie im Regionalfernsehen). Überdies finden sich im Internet teils umfangreiche Fotostrecken zu den beiden Anlässen (z.B. Dübendorf: 100. Todestag von Oskar Bider - Sky Newshttps://skynews.ch › zivilluftfahrt › duebendorf-bider ).

(Öffnen: Titel kopieren und in Suchfenster fürs Internet einfügen).

 

Adresse:    Johannes Dettwiler-Riesen, Bellevuestrasse 10, CH-3600 Thun 

E-Mail:       johannes.dettwiler@bluewin.ch

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